Meine Bilderwelt ist inspiriert von alten Mythen, Dichtung und Philosophie. Auf der Suche nach sich selbst , nach dem Leben, nach den Ursprüngen des Menschen, entstand auch eine Sehnsucht nach Einheit mit der Natur. Hier sehe ich auch eine der vielen Möglichkeiten, malend und zeichnend den Grenzbereich zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit zu erkunden. In die Tiefe arbeiten, aus der Tiefe hervorholen, Schichtungen sowohl bei den Zeichnungen als auch bei der Malerei sind für mich der maßgebliche Arbeitsprozeß des Malens und Analysierens. So werden Farbschichten, Farbnuancen, Risse und Schlieren erzeugt, Sichtbares und nicht mehr Sichtbares wirken zusammen. Die Arbeiten richten sich zugleich an die Sinne und an den analytischen Geist,
der entziffert und zuordnet, gegeneinandersetzt und assoziert. |